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Karma - Das subtile Gesetz von Aktion und Reaktion
Zufall oder eine Wirkung, die uns, aufgrund der vergangenen Taten, zufällt? Das
Karma-Verständnis des Vishnuismus widerspricht der modernen pseudowissenschaftlichen Behauptung, alles sei letztlich Zufall. Das Karma-Gesetz ist hart, aber gerecht, denn es leitet alle Taten zurück zum Täter, ähnlich einem Bumerang, der wieder zum Werfer zurück kommt. Das moderne moralische Entsetzen Wer von uns lehnt diese Gerechtigkeit ab, wenn wir durch sie das Leben geniessen können? Jeder von uns ist sofort bereit und damit einverstanden zu erklären, dass er oder sie das gute Schicksal verdient hat. Da soll einer kommen und behaupten, es sei reiner Zufall. In grundsätzlicher Form sind Beschreibungen dieses Gesetzes von Aktion und Reaktion (Karma) noch in fast allen Schriften der Welt zu finden. Diese fordern uns daher zu Wahrhaftigkeit, Einfachheit, Barmherzigkeit, Demut, Hingabe, Widmung, Opferbereitschaft u.s.w. auf und warnen uns vor grenzenloser Lust, Zorn, Gier, Neid usw. Das Karma-Gesetz hat aber auch nichts zu tun mit sich ständig verändernden Moralvorstellungen. Ob eine menschliche Gesellschaft irgendetwas moralisch gut heisst oder ablehnt, ist völlig unwichtig und bedeutungslos. Denn dieses universale Gesetz kommt von Gott, der jeder Seele grundsätzlich wohlgesonnen ist und folglich jedes Individuum (Atman) gleichermassen gerecht behandelt, völlig unabhängig vom jeweiligen Körper, seiner gesellschaftlichen Position und den gerade gültigen Moralvorstellungen.
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