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Der Fall Trutz Hardo
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Der Fall "Trutz Hardo"

Erster Verhandlungstag (2. Instanz)

Herr Anwalt Schallert hielt ein mitgebrachtes Comic-Heft hoch, in welchem das Hitlerregime kritisch dargestellt wurde, wobei einige Aussagen in Sprechblasen die Meinung von Nazianhängern wiedergaben. Hole man diese wenigen Passagen aus diesem Heft heraus, so würde man sicherlich überzeugt sein, dass es sich hier einwandfrei um nationalsozialistische Propaganda handele. Ebenso, so argumentierte der Rechtsanwalt, habe man in Trutz Hardos Roman einige Passagen hervorgekehrt, ohne jene, die genau das Gegenteil besagen, ebenfalls zu erwähnen.

Danach kam der Autor Trutz Hardo zu Wort. Es folgt nun seine Einlassung:

Hohes Gericht!

Ich bin angeklagt, in meinem Roman JEDEM DAS SEINE zum Ausdruck gebracht zu haben, dass das Karmagesetz, das sich gemäss des Glaubens von über einem Drittel der Menschheit auf alle Menschen dieser Welt bezieht, auch auf die Opfer des Holocaust bezogen zu haben. Aufgrund dieser Aussagen wurde ich wegen Volksverhetzung, Verharmlosung, Beleidigung und wegen Verunglimpfung des Angedenkens Verstorbener vom Schöffengericht Neuwied verurteilt.
Ein Grossteil der Weltbevölkerung (die Schätzungen liegen bei 40 - 60 % der Menschheit) glaubt an wiederholte Erdenleben, demgemäss der Mensch bzw. seine Seele immer wieder auf die Erde in neuen Körpern zurückkehrt, bis er (und das ist die veraltete Hinduvariante) keine Wünsche (bei Schopenhauer ist es der Wille) mehr hat, denn solche kreieren automatisch neue Erdenleben, oder - und das ist die sich nun bei den meisten Anhängern der Reinkarnation auch in der westlichen Welt sich durchgesetzt habende Variante - bis der Mensch nach der sittlichen Evolution durch viele Erdenleben hindurch in seinem Denken und Handeln ganz Liebe geworden ist. Danach ist er vom Rad der Wiedergeburt entbunden und kehrt in höhere für uns unsichtbare Sphären des Daseins zurück.

Die östliche wie auch die westliche Variante bekennen sich zum Gesetz des Karma, das besagt, was du einem anderen antust im Guten wie im Schlechten, hast du dir selbst angetan. Das heisst, dass man das gleiche erntet, was man gesät hat. Erniedrige ich in einem Leben einen anderen, so werde ich ebenfalls in einem folgenden Leben (seltener im selben Leben) in irgendeiner ähnlichen Weise erniedrigt werden. Töte ich aus Mutwillen jemanden, so werde ich selbst einst mutwillig getötet werden. Aus diesem Denken heraus interpretiert man eines jeden Schicksal, so das er für dieses selbst in einem früheren Leben die Ursache dazu gesetzt hat. Dieses Gesetz ist für die meisten Anhänger der Reinkarnation unumstösslich, es ist gerecht, denn niemand auf Erden (von wenigen Ausnahmen abgesehen, z. B. solchen, die sich freiwillig dafür zur Verfügung stellten) erfährt ein leidvolles Geschehen, das er nicht selbst verursacht hat.
An dieses Gesetz glauben nicht nur alle Hindus, Buddhisten und viele von diesem beeinflussten Glaubens- und Denkausrichtungen, sondern auch viele Millionen verschiedensten Glaubens, ja dieser Glaube war oder ist sogar bei vielen Christen (Gnostiker, Urchristen, Katharer), Moslems (Sufis, Alleviten, Drusen) und Juden (Kabbalisten, Chasidim) verbreitet. Dieser Glaube hat auch in der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten vor allem bei nicht kirchlich Gebundenen enorm zugenommen, so dass der Glaube an Reinkarnation von schätzungsweise 40-60% der Erdbevölkerung und der Glaube an das Karmagesetz von etwa 40% vertreten wird.
Ich bin angeklagt wegen Volksverhetzung. Kann man jemanden, so frage ich Sie als Richter, verhetzen, wenn man zu Liebe und Toleranz allen Menschen gegenüber aufruft, wie viele Stellen des Romans es belegen? Geht doch die ganze Tendenz dieses Buches dahin, dass wir Menschen jeder Lieblosigkeit entsagen, da diese doch nur wieder unangenehmes Karma schafft. Jedes Aufhetzen gegen andere ist doch ein Ausdruck von Lieblosigkeit, also etwas, das meinem innersten Wesen vollkommen fremd ist und der Tendenz dieses Romans total widersprechen würde. Auch leugne ich nicht den Holocaust, im Gegenteil. Ich gebe die Zahl der in Ausschwitz ermordeten Juden mit 2 Millionen an, die offiziellen Zahlen belaufen sich zwischen 1,2 bis 1,8 Millionen. Ich verkleinere nicht die Zahl der im ganzen umgekommenen Juden im Holocaust, sondern gebe die Hochschätzungen von ca. sechs Millionen an, wobei etwa zwei Millionen im Hinterland der Ostfront erschossen worden sind. Ich bin kein Auschwitz-Leugner, das Gegenteil ist der Fall. Auf Seite 43 heisst es: Die Welt muss die Wahrheit wissen. Das fordere ich im Namen der Getöteten.” Und auf Seite 90 sagt der ‘Autor’ in diesem Roman: Indem wir solche Szenen mitansehen und beschreiben, .....zwingen wir uns selbst gegen die Ignorierung der bösen Geschehnisse. Wir müssen hinsehen, um zu wissen. Wissen verpflichtet. Wir müssen also über das Miterlebte künden, damit andere ebenfalls aufgerüttelt werden und ... von ihrer Gleichgültigkeit ablegen und somit zu Mitfühlenden werden. Denn .... der ... zu Tode Gemarterte ... ist nicht etwa er allein. Nein! Dieser bin ich, dieser bist du, dieser ist unser aller Ich. Er geht uns alle an.” Und wer mir eine Sympathie für Hitler - der in meinem Buch ‘Adolf, der Vergaser’ (S.105) genannt wird - zuschieben möchte, der sei an die Worte meines Romanhelden erinnert, der (S. 43) sagt: Wenn jemand noch Hitler, diesen Massenmörder preist, dann ist er ebenfalls ein moralischer Mitvergaser.”
Auch ruft der Roman alle jene, die sich damals versündigt hatten, auf, zu bereuen, ihre Verbrechen zu gestehen und so viel wie möglich noch in diesem Leben wiedergutzumachen durch gute Taten. (Man vergleiche die Seiten 24, 34, 38, 290) Und ein ehemaliger Kapo, der seine damaligen Sünden in Auschwitz bereut, sagt zu einem untergetauchten früheren SS-Oberen: Wir haben uns alle böse an Gott und Seiner Liebe vergangen. Wir sind vor Ihm und der Menschheit schuldig geworden.”
Der Held dieses Romans - er ist mein eigener Vater - sagt (auf Seite 43): Was haben die Juden anderes angestellt, als dass sie ebensolche Menschen waren wie wir. Wo ist der Unterschied? Ich wenigstens habe nie einen sehen können.” Und ich frage das hohe Gericht: Worin betreibe ich eigentlich Volksverhetzung?

Ich bin angeklagt, das Andenken der Verstorbenen im Holocaust zu verunglimpfen und die Überlebenden zu beleidigen, indem ich auch deren Schicksal als Folge von Karma im Roman JEDEM DAS SEINE dargestellt habe. Nichts liegt mir ferner, als irgend jemand wie auch immer von den Lebenden oder Toten zu beleidigen oder zu verunglimpfen. Im Gegenteil. Ich kenne überhaupt keinen Rassen-, Religions- oder Völkerhass, gehörte ich in meinem früheren Leben schon vielen anderen Religionen, Völkern und Rassen an. Ich habe viele mir befreundete Juden in der ganzen Welt, sei es in Australien, Südafrika, Kanada, USA, England, Israel, Schweiz und Deutschland. Eine ganze Reihe von ihnen vertreten ähnliche oder gleiche Ansichten wie ich hinsichtlich des Karmagesetzes - auch hinsichtlich des Holocaust. Diese Aussagen werden im Verlaufe des Prozesses noch zur Sprache kommen.

Sicherlich könnte ich Dutzende von Aussagen jüdischer Erdenbürger anführen, die sich nicht nur zur Reinkarnation, sondern auch zum Karmagesetz bekennen. Sollte ich also wegen Verunglimpfung Verstorbener verurteilt werden, so hat man meinen Roman nicht richtig verstanden, denn da wird den Verstorbenen des Holocaust der freudige Übergang in das Jenseits beschrieben, befreit von aller Qual und allem Leid. Dies zu wissen, sollte für alle Nachkommen von Opfern des Holocaust eine besondere Freude sein. Ich möchte sie in all ihrem Schmerz zu trösten versuchen, leben doch die damals Verstorbenen weiterhin, befinden sich eventuell noch im Jenseits und warten darauf, um sie nach dem Übergang selbst zu begrüssen, oder sie sind schon wieder inkarniert und mögen ihnen sogar im heutigen Leben wiederbegegnen.

Eine Schweizerin, die zu den wenigen gehört, die dieses Buch gelesen haben, schreibt in einem Brief an mich:

Auch mein Vater ist im KZ Auschwitz umgebracht worden. Durch dein Buch und Titel "Jedem das Seine" fühle ich mich jedoch in keiner Weise verletzt.

Eine Österreicherin, die ebenfalls mein Buch las, schreibt:

Wenn man sich nun vorstellt, dass es Menschen gab und gibt, die in einem früheren Leben üble Leute waren, vielleicht sogar Mörder oder Massenmörder. Was ist so schlimm an der Idee, dass es der Wunsch dieser Menschen ist oder war, diese Taten in einem anderen Leben wieder auszugleichen und so ihre Liebesfähigkeit wachsen zu lassen? Denn wenn man selbst am eigenen Leib das Leiden erfahren hat, möchte man dieses Leid wohl kaum mehr einem Menschen zufügen. Oder? Wie kann denn Evolution funktionieren, wenn sich der Mensch nicht zur Liebe bekennt? Doch um Liebe schätzen zu können, muss man wohl erst das Gegenteil erfahren haben.
Und wenn man den Sinn der Wiedergeburt erkannt hat, dann ist es doch nur logisch, dass man denkt, alle Menschen sind bestrebt, auf der Erde durch viele Leben zu "lernen", in ihrer Liebe zu wachsen. Sollte man da die Opfer des Holocaust ausnehmen, nur weil es verboten ist, über diese Menschengruppe zu sprechen? Aber es betrifft ja nicht nur diese. Man denke nur an die vielen Opfer aus den heutigen Kriegen auf der ganzen Welt, die Opfer der unzähligen Naturkatastrophen usw. ... Und gerade weil es so schlimm ist, könnten wir dankbar sein, wenn alles aus "höherer Sicht" einen Sinn hat. Denn sonst würden alle diese Menschen ihr Leben umsonst gelebt haben.
Ich lade Sie ein, den Tatbestand einmal aus dieser, Tom Hockemeyers Sicht, zu betrachten. Möglicherweise könnten sie dann in Betracht ziehen, dass es vielleicht doch nicht Gott ist, der straft, sondern dass es der Mensch ist, der durch seine selbst erwählten Leben lernen möchte, seine Liebesfähigkeit wachsen zu lassen. ........”


Ich gelte als einer der bekanntesten Rückführungsleiter Deutschlands und führe nicht nur in Europa Seminare durch. Einige der von mir ausgebildeten und praktizierenden Rückführungstherapeuten sind Ärzte. Zwei meiner Bücher erschienen schon in Übersetzung im Ausland. Wir Rückführungstherapeuten führen die Klienten zu den Ursachen ihrer heutigen Symptome zurück. Denn das Unterbewusstsein hat alle Informationen gespeichert, die je von dem betreffenden Individuum erlebt worden sind. Meistens finden sich die Ursachen solcher Symptome, mögen sie nun psychischer, psychosomatischer oder somatischer Natur sein, in früheren Leben. Dort werden sie zum Wiedererleben gebracht und dann von ihrer negativen Ladung entbunden. Danach - meist schon nach einer einzigen Sitzung - ist das Problem behoben (Man vergleiche dazu mein Buch: DAS GROSSE HANDBUCH DER REINKARNATION - HEILUNG DURCH RÜCKFÜHRUNG). Unter unseren Klienten befinden sich immer wieder solche an, die meist psychische Leidenssymptome aufweisen, deren Ursache in einem früheren Leben als Holocaustopfer zu finden ist. Hat man dieses aufgedeckt und die entsprechende negative Ladung befreit, dann fragen viele Therapeuten den Klienten weiterhin, in ihrem Unterbewusstsein nachzuschauen, ob es einen Grund dafür gibt, warum er den Holocaust durchleiden musste. Auf einmal offenbart sich ein Täterleben, wo er anderen ähnliches zugefügt hatte, was er dann in seinem Opferleben im Holocaust wiedererlebte

In meinem Buch wird nichts verharmlost. Das Grauen des Holocaust wird in drastischer Weise dargestellt. Hier werden keine der Nazi- und SS-Monster oder Schergen in Schutz genommen und schon gar nicht wird der Holocaust verleugnet oder verharmlost. Im Gegenteil. Vielmehr wird an das Mitleid und Mitfühlen des Lesers appelliert. Ich fühlte mich aus Wiedergutmachungsgründen geradezu aufgerufen, den Leser dahin zu führen, damit dieses an sich unvorstellbare Grauen in gewisser Weise einmal von ihm nachvollzogen werden kann, um Betroffenheit auszulösen. Ich machte mich somit für die Opfer des Holocausts zu deren Anwalt, um im Nachhinein den Leser wissen zu lassen, was mit jenen Erleidenden wirklich geschah, denn leider sind noch viel zu viele Menschen in Unwissenheit darüber, was diese Opfer damals alles durchleiden mussten. Denn wir Menschen müssen hinschauen und dürfen nicht verdrängen. Das Unmenschliche des Holocaust - und das ist die Pflicht nicht nur jedes Deutschen - muss sich bewusst gemacht werden, damit wir aus diesem Geschehen lernen können. Denn so etwas darf nie wieder auf der Erde geschehen. Ich hole in diesem Roman wichtige Prozesse für den Leser nach, die er bisher eventuell ausgeklammert hat. Denn will er nicht hinsehen, dann kann er einer Verharmlosung Vorschub leisten. Dieser Roman ist eine Anti-Verharmlosung. Mein grosses Anliegen ist es, dass der Holocaust nie vergessen werden darf und dass eine Wiedergutmachung Selbstverständlichkeit war und ist, selbst wenn viele der damals Umgekommenen heute wieder reinkarniert unter uns leben.

Eine ganze Anzahl namhafter Philosophen haben sich zur Reinkarnation bekannt. Philosophen aus den hinduistischen und buddhistischen Ländern bekennen sich sowieso zum Karmagesetz, wie auch in den westlichen Ländern die vieltausend Lehrer esoterischen Denkens sich nahezu einhellig zu diesem bekennen. Der grösste Philosoph der römischen Kaiserzeit ist wohl unumstritten der von mir schon erwähnte Plotin, für den die Reinkarnation samt dem Karmagesetz selbstverständlich sind. Nahezu alles, was ich in meinem Roman bezüglich Reinkarnation und Karma sage, findet sich in seinen Schriften wieder.

Und der berühmte indische Philosoph Sri Aurobindo sagt im Einklang mit der Grundeinsicht der Karmalehre:

Des Menschen Wesen, seine Natur und seine Lebensumstände sind das Ereignis seiner eigenen inneren und äusseren Betätigungen (in früheren Leben), nicht etwas Zufälliges und Unerklärliches. Er ist das, wozu er sich selbst gemacht hat. ...Jeder Mensch erntet das, was er sät. Von dem, was er tut, hat er seinen Vorteil; für das, was er tut, leidet er.” (zitiert nach Perry Schmidt.-Leukal: Die Idee der Reinkarnation in Ost und West, München 1996, S. 66)

Als James Joyce 1921 seinen Roman Ulysses veröffentlichte, wurde dieser in den USA und in England wegen Obszönität gerichtlich verboten und seine heimlicher Verbreiter wurden belangt. Erst fünfzehn Jahre später, als mittlererweile alle Welt über das richterliche Unverständnis den Kopf schüttelte, konnte dieser Roman in England herausgegeben werden. Heute gilt dieser Roman als die Krönung englischer Romankunst.

Das Schöffengericht kam zu der Vermutung, dass mein Roman rechtgesonnenen Kreisen Rechtfertigungen für ihre Denkart geben könnte. Dem muss ich entgegenhalten, dass mein Roman zu Liebe, Versöhnung und Toleranz allen Menschen gegenüber aufruft, was sicherlich jeden Rechtsradikalen dazu veranlassen dürfte, dieses Buch sofort in die Ecke zu feuern. Ich gab mich auch der Täuschung hin, dass mein Buch von recht vielen Menschen sehr bald gelesen werden könnte und dass somit eventuell der ein oder andere Sünder unter dem Hakenkreuz noch aufgrund meines Buches seine Taten bereuen und gestehen könnte, da er ja somit auch von seinem auf ihn wartenden Karmaausgleichsgeschehen noch abtragen könnte. Hierzu möchte ich den Schriftsteller und Verleger Thomas Meyer aus Basel zitieren:

Reinkarnation (Anm. und er schliesst hierin das Karmagesetz mit ein) ist das Antirassismus-Gesetz par excellence, denn sie heilt den Menschen im Laufe der Entwicklung von jedem einseitigen Verhaftetsein in dieser oder jener Rasse oder Religion.”

Durch mein Gerichtsverfahren fühlen sich Bürger in ihrer Glaubensfreiheit bedroht. Denn man darf in Deutschland offenbar seinem Glauben nicht mehr freien Ausdruck verleihen. Der bekannte orthodoxe Rabbi Gershom aus den USA, mit dem ich eine ausgiebige Korrespondenz führte, lässt das Karmagesetz als mögliche Erklärung für den Holocaust gelten. In einer e-mail schrieb er an mich:

Wenn Sie behaupten, dass jeder, der im Holocaust umkam, dieses Schicksal aufgrund früherer Untaten erleiden musste, dann stimme ich Ihnen nicht zu. Dennoch verteidige ich das Recht, dass Sie es sagen dürfen.” (Diese Einschränkung wird auch in meinem Buch vorgenommen. (S. 73.)

Ich bin bei der Niederschrift dieses Romans nie auf die Idee gekommen, dass irgendwelche Anklagen gegen mich erhoben werden könnten. Mir tut es leid, dass es soweit gekommen ist. Ich werde mich in Zukunft zum Thema Holocaust und Karmagesetz nicht mehr äussern.

Die Drucklegung meines Romans hat mich ein kleines mühselig angespartes Vermögen gekostet. Viele Buchhandlungen wollen meine Bücher nicht mehr in ihrem Sortiment dulden aus Befürchtung, dass der Staat wieder bei ihnen Bücher von mir konfiszieren könnte. Eine Zeitung in Berlin schrieb ganz gross als Überschrift DER ANTISEMITISCHE SCHRIFTSTELLER TRUTZ HARDO. Mehrere Fernsehanstalten, bei denen ich wie früher oft auftreten sollte, haben mich dann doch nicht eingeladen, als sie erfuhren, dass ein Prozess wegen Volksverhetzung gegen mich läuft. Ich bin nun überall ruiniert worden. Meine Ehre ist hin, das investierte Geld ist vertan. Ich werde gesehen wie ein Verbrecher.

Dabei besteht das grosse Anliegen dieses Romans darin, dass ich den Lesern die Wirklichkeit und Auswirkung des Karmagesetzes veranschaulichen möchte. Denn würden wir Menschen uns bewusst sein, dass alle unsere Gedanken, Worte und vor allem Taten ein Gleiches für uns zur Folge hat, was sich meistens erst in einem späteren Leben vollzieht, dann werden wir für unser Denken, Sprechen und Handeln eine grössere Verantwortung übernehmen, denn wir wollen ja nichts Negatives an Schicksalsschlägen irgendeinmal ernten. Wird dieses Gesetz, was du anderen tust, wird auf dich selbst zurückkommen, begriffen, werden wir eine bessere Welt haben, in welcher ein grösseres Mass der Hochachtung vor allem Leben, ein grösseres Mass der Liebe und der Menschenwürde vorhanden ist. Und dafür setze ich mich in diesem Roman mit allem Nachdruck ein.


Nach dieser Einlassung des Angeklagten verfügte der Richter, dass die beiden Schöffen das Buch Jedem das Seine” zuerst lesen sollten, weshalb er die Weiterverhandlung auf den 30.5. 10 Uhr verschob.

ENDE DES ERSTEN VERHANDLUNGSTAGES gegen 11 Uhr

 


Einleitung von Gaurahari


Erstes Schreiben

von Trutz Hardo an das Gericht (nach Hausdurchsuchung).

Der Judenkomplex der Deutschen
Eine Stellungnahme von Trutz Hardo

Erste Stellungsnahme
am ersten Verhandlungstag, 2.4.1998, von Trutz Hardo vor Gericht verlesen.

Plädoyer von Trutz Hardo
verlesen vor der Urteilsverkündung am 4.5.1998

Urteilsbegründung
Pressemitteilung
Infos zum Gerichtstermin vom 23.5.2000
(2. Instanz)

Dr. Till Müller-Heidelberg
- Bundesvorsitzender -

Aufruf ans Gericht
(2. Instanz), sich an der rechtsstaatlichen Dogmatik und der Verfassung zu orientieren

Zitate aus dem Roman JEDEM DAS SEINE,
die dem Gericht der
2. Instanz (Landgericht) vorgelegt worden waren.

Erster Verhandlungstag
23.5.2000 (2. Instanz)

Zweiter Verhandlungstag
Urteil des Landgerichts Koblenz


Brief von
Edward H. Shapiro

Jüdischer Schriftsteller

Der Antisemitenstempel
geht um

Offener Brief an Jutta Ditfurth
16. Januar 2006

Neu hinzugefügt
am 27.12.2007


Aussage von
Andrea Buchholz

Association for Past-Life Research and therapies, Inc.

Elisabeth Kübler-Ross

Martin Novak

Michael C. Pollack
PH.D., CCHT



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