Sanskrit-WorteS
Samsara Die Wandelwelt, die vergängliche Welt des immer erneuten Geborenwerdens und Sterbens. Das Rad der Wiedergeburt, der Kreislauf von Geburt und Tod. Die Kult- und Kunstsprache des alten Indien. Von Sanskrit und Prakrit stammen Hindi, Bengali, Marathi, Gujarati und andere heute in Indien gesprochene Tochtersprachen des Sanskrit ab. Die Sprache Urdu, die von vielen Mohammedanern in Indien gesprochen wird, ist Hindi mit Beimengungen von persischen und arabischen Worten, nur die Schrift ist verschieden, sie wird von rechts nach links geschrieben wie das Hebräische und nicht von links nach rechts wie die indogermanischen Sprachen. Urdu bedeutet eigentlich Sprache der Basare und des Marktes. Die Macht (Energie oder Kraft) Gottes, von 'sak', können. Man unterscheidet zwischen: Bhakti-Shakti (Die Kraft der Liebe zu Gott. Eine Shakti Srimati Radharanis.) Philosophischer Genius, etwa 800 nach Christus in Südindien geboren. Er überwand die Spaltung zwischen Hindus und Buddhisten, die Indien zerriss und führte die indischen Buddhisten wieder in die Gemeinschaft der den Veda anerkennenden Hindus zurück. Manche nennen seine Lehre "Buddhismus in Verhüllung". Die Essenz seiner Lehre: Das Brahman ist real. Das Weltall ist nicht real. Das Brahman und das innere Selbst (Atma) jedes Wesens sind eins. Die Sastras beschreiben ihn als Inkarnation Sivas, der kam, um den Veden wieder Anerkennung zu verschaffen. Einer der sieben heiligen Ströme Indiens. Die Sarasvati ist ein mit den irdischen Augen nicht sichtbarer Strom, der Strom der Weisheit. Man sagt, dass sich dieser unsichtbare Strom bei der alten heiligen Stadt Prayag oder Trivedi (heute Allahabad) mit den beiden anderen heiligen Strömen Indiens Ganga (Ganges) und Yamuna (Yumna) vereinigt. Unter Sastras werden jene Texte verstanden, die als nicht menschlichen Ursprungs (apauruseya) gelten und die entsprechend Brhad-Aranyaka-Upanisad II,4.10 von Gott ausgeatmet wurden. Dazu gehören die vier Veden mit den Upanisaden, sowie der sogenannte 'fuenfte Veda', das sind die Itihasas (Chroniken) und die Puranas, ferner die Pancaratras und die Sutras. Ausserhalb dieser Sastras im eigentlichen Sinn stehen die Schriften späterer Meister, die zuweilen ebenfalls als Sastra bezeichnet werden. Auch Rudra, oder Mahadeva, d. h., der "grosse Gott", genannt, der Herr der Yogis, der den Schleier der Welt hinwegnimmt. Eine Teilerweiterung Visnus; er gilt als der grösste Bhakta Krsnas; von 'siva', selig, selig machend. 1. Reichtum, Heiligkeit, Reichtum an Liebe. Sudra Angehöriger der vierten der vier vedischen Gesellschaftseinteilungen. Handwerker, Arbeiter, Angestellte der drei anderen Gruppen. Siehe: Kastensystem. Der Sohn Vyasadevas, der Sprecher (Sänger) des Bhagavata-puranas; wörtlich: Papagei. Suka sang nach, was ihm der Vater vorgesungen hatte. Meister oder (Be)Herrscher seiner Sinne, auch Gosvami;
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