Sanskrit-Worte
B
Bhagavad-gita
Wörtlich: Gesang des Erhabenen, Gesang Gottes.
Teil aus dem Epos Mahabharata in achtzehn Gesängen (Kapiteln). Die göttliche Unterweisung Krsnas an Arjuna.
Bhagavan, Bhagavat
Der Erhabene, der Besitzer aller Füllen:
1. Der persönliche Gott in seiner Fülle; Krsna wird in der Bhagavad-gita ständig Bhagavan genannt,
2. Ehrentitel höchster Weiser und Gottgeweihter.
Bhagavata
1. (masc.) Ein Gottgeweihter (Bhakta),
2. (neutr.) (Bhagavatam) Der Name des grossen Bhagavata-puranas, das die Taten Gottes beschreibt.
Bhakta
Ein Gottgeweihter.
Bhakti
Dienende liebende Hingabe.
Brahma
(masc.) Der Weltschöpfer, Der erste Sänger und Dichter (adikavi).
Ein besonders ermächtigter Atma, der das Innere eines Universums gestaltet. Für jedes der zahllosen Universen wird vom Herrn ein geeigneter Atma für das Amt des Brahma ausgesucht und sollte kein geeigneter Atma zur Verfügung stehen, übernimmt der Herr Selbst diese Aufgabe.
Brahman
(neutr.) Die eigenschaftslose, gestaltlose Ausstrahlung Gottes, die aus reinem Bewusstsein besteht. Der unendliche Lichtglanz, der von der Persönlichkeit Gottes, Krsna, ausgeht. Seine wundersame Gestalt wird vom Brahman vor den Suchern mit noch nicht völlig geläuterter Hingabe verhüllt.
"Ich verehre Govinda (Krsna), den urersten Herrn, der mit grosser Macht ausgestattet ist. Die leuchtende Ausstrahlung Seiner transzendentalen Gestalt ist das unpersönliche Brahman, das absolut, vollständig und unbegrenzt ist und die Mannigfaltigkeit zahlloser Planeten mit ihren verschiedenen Reichtümern in Millionen und Abermillionen von Universen entfaltet." (Brahma-samhita 5.40)
Das höchste Ziel der Jnanayogis, die in das Brahman eingehen, bzw. mit ihm verschmelzen wollen.
Brahmana
Ein Angehöriger der höchsten der vier vedischen Gesellschaftseinteilungen, ein Geistesmensch, ein Geistträger oder Kenner des Brahman; Priester und Lehrer, die der Gesellschaft transzendentale Führung geben.
Wahrhafte Brahmanas werden in der Schrift die "Erdengötter" genannt. Nicht zu verwechseln mit dem heutigen degenerierten Kastensystem (Geburtsrecht oder -zwang).
-- Die Sastra betrachtet es als Entartung, dass man durch blosse Geburt in einer Brahmanafamilie zum Brahmana werden kann. "Jedes Kind wird (im Kaliyuga) als Sudra geboren".
Auch der Kastenlose und der Nichthindu kann nach Auffassung der Bhaktas ein Brahmana werden. Die Lebensgeschichten der grossen indischen Heiligen seit der ältesten Zeit sind voll von Berichten über die Durchbrechung erstarrter Kastengesetze.
Buddhi
Siehe: Feinstoffliche Hülle.
A
B
C, D
Feinstoffliche Hülle
G
H, I, J, K
M, N
P, R
S
U, V, Y
Tipp: Suchen sie auf der Vishnupedia nach Stichworten!
www.bhakti-yoga.ch
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