Der Urknall + Darwins Evolutionstheorie| Leben als Zufallsprodukt? | Selbstorganisation der Materie? |
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Die Urknall-Theorie beginnt unmittelbar nach dem angenommenen Ur-Knall und stützt sich hauptsächlich auf die Beobachtung, dass das Universum sich laufend ausdehnt. Die Entstehung des Universums lässt sich hypothetisch als zufälliger Vorgang nach einer zufällig erfolgten riesigen Explosion (Urknall) erklären. Wie wahrscheinlich ist aber das zufällige Entstehen eines Universums aus dem Nichts, das angeblich plötzlich explodiert ist? Inwieweit ist es möglich, dass Millionen von Einzelbestandteilen dieses Universums, rein zufällig aus diesem Riesenknall entstanden sind und in unglaublich kurzer Zeit - schon fast zur Explosionszeit -, ihre Ordnung gebildet haben (Naturgesetze)? |
| Könnte die Anfangs unbelebte Natur selbst die Schöpferin sein? Selbstorganisation ist ein Thema der Chaostheorie und es gibt mittlerweile zahlreiche Differentialgleichungen, die dies aufzeigen. Die Resultate der Chaostheorie zeigen die Bildung komplexer Systeme auf. Demnach verbinden sich Atome einzig aus energetischen Gründen. |
Die Behauptung: Die Urknalltheorie ist mehr als eine Annahme (Hypothese), nämlich eine Theorie. Da sie in den Bereich der Physik fällt, kann sie mathematisch nicht bewiesen werden, denn so strenge Beweise kann nur die Mathematik führen. Trotzdem steht sie mit einer Fülle von Annahmen (Hypothesen) in Einklang, die auch von vielen Beobachtungen gestützt werden. Zum Beispiel steht die Urknalltheorie in Einklang mit den Ergebnissen aus wissenschaftlichen Annahmen der Chaostheorie (Selbstorganisation der Systeme). Auch das Alter der Erde lässt sich anhand voneinander unabhängiger Methoden messen und das Ergebnis zeigt, dass es mit dem Alter des Universums zusammen passt. Die Evolutionstheorie ist ein weiterer anerkannter Stützpfeiler. Muss eine Theorie, die mit so vielen anderen Theorien übereinstimmt, nicht als erwiesen angesehen werden? |
1. Die Beobachtungen und Gleichungen der Chaostheorie können zwar durchaus als Realität bezeichnet werden (soweit sie überhaupt verifizierbar sind), nicht aber als Begründung für das, was vor sich geht. Indem man Vorgänge erklärt und berechnet, vermag man noch keine Antwort auf das "Warum" zu geben. So richtet sich auch eine Differentialrechnung nach bestimmten Gesetzmässigkeiten, und dabei stellt sich die Frage nach dem Woher und Warum dieser Gesetzmässigkeiten.
2. Die neuen Daten, welche die letzten Sonden den Wissenschaftlern lieferten, lassen an dem bisherigen Zusammenpassen des Alters unseres Sonnensystems mit dem Universum, Zweifel aufkommen. Es scheint, als ob die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des Zusammenpassens und des Alters neu überdacht werden müssten. Die Zukunft wird diesbezüglich neue Antworten bringen.
3. Obwohl die Evolutionstheorie (Neo-Darwinismus) heute an allen Schulen gelehrt wird, weist sie viele Lücken auf. paläontologische Funde gibt es weniger, als man sich vielleicht vorstellen mag. Unter diesen paläontologischen Funden findet sich zudem eine ansehnliche Zahl, welche die Evolutionstheorie auf den Kopf stellt. Diese Funde können in folgende Gruppen unterteilt werden:
a) Funde von menschlichen Gebrauchsgegenständen, die in Gesteinsschichten mit einem Alter gefunden wurden, in denen nach verbreiteter Doktrin noch gar keine Hominiden existierten.
Beispiel:
Edward Charlesworth, Mitglied der Geologischen Gesellschaft, legte am 8. April 1872 zahlreiche Exemplare von Haifisch-(Carcharodon-)Zähnen vor, die alle mittig durchbohrt waren. Professoren und Anthropologen untersuchten diese Zähne gewissenhaft. Nach Ansicht verschiedener Experten blieb menschliche Einwirkung als einzige logische Erklärung für das Zustandekommen dieser Löcher übrig.
Die Gründe, die zu dieser Schlussfolgerung führten:
- Die abgeschrägten Ränder der Perforationen.
- Die Unregelmässigkeit der Bohrungen.
- Die zentrale Plazierung der Löcher in den Zähnen.
- Die Bevorzugung der dünnen Zahnpartien, wo sich eine Durchbohrung am leichtesten durchführen lässt.
- Die Spuren, die auf künstliche Hilfsmittel beim Bohren hindeuteten.
- Die Plazierung der Perforation genau an den Stellen, die man wählen würde, wollte man daraus eine Verteidigungs- oder Angriffswaffe oder ein Schmuckstück für ein Halsband anfertigen.
- Die Tatsache, dass Eingeborene der Hawaii-Inseln oder auch das Volk der Maori seit unvordenklichen Zeiten Haifischzähne benutzen und sie auf die gleiche Weise durchbohren wie die vorgelegten Zähne.
Die Gründe, die gegen eine andere Ursache der Durchbohrung sprechen:
- Tiere (z. B. Bohrmuscheln, Bohrwürmer oder sonstige tierische Parasiten), bohren ihre Löcher stets zu einem bestimmten Zweck, nämlich um sich einzunisten; dafür suchen sie sich nicht die dünnste Stelle des Zahnes aus.
- Es ist kein Parasit, keine Molluske und kein Wurm bekannt, der sich in den Zahn eines Fisches bohren würde.
- Wären die Löcher das Resultat tierischer Bohrtätigkeit gewesen, hätten sie einheitlich ausgesehen.
- Zahnfäule als Verursacher der Löcher ist auszuschliessen, da das Erscheinungsbild eines verfaulten Zahns mit den gezeigten Durchbohrungen nicht im geringsten zu vergleichen ist. Zudem leiden Haie nicht unter Zahnfäule.
- Abnutzungserscheinungen können ausgeschlossen werden, da diese nicht mitten im Zahn saubere runde Löcher hinterlassen.
Die Zähne stammen aus der Red-Crag-(Muschelmergel-) Formation, was gemäss Tage Nilsson (“The Pleistocene”, 1983) auf ein ungefähres Alter von 2 bis 2,5 Millionen Jahren hindeutet.
b) Skelettfunde von Dinos und anderen Urviechern, die Spuren menschlicher Einwirkung aufweisen.
Beispiel:
In Pikermi, Griechenland, erforschte der Gelehrte Albert Gaudry das fossilienhaltige Stratum aus dem späten Miozän (vor ca. 25 Mio. Jahren). Die Untersuchungen die Baron von Dücker an den Fossilien durchführte, liess ihn zu dem Schluss kommen, die zerbrochenen Knochen vom Fundort Pikermi würden die Existenz des Menschen im Miozän beweisen.
Die Gründe, die zu dieser Schlussfolgerung führten:
- Die gefundenen Knochen zeigen Merkmale methodisch herbeigeführter Brüche, welche die Extraktion des Knochenmarks zum Ziel hatten.
- An Dutzenden von Hipparion- und Antilopenschädeln wurde eine methodisch durchgeführte Entfernung des Oberkiefers festgestellt, um an das Gehirn heranzukommen. Die Bruchkanten sind sehr scharf, was mehr auf von Menschenhand verursachte Frakturen hindeutet, als auf solche, die auf hungrige Tiere oder Druckverhältnisse zurückzuführen sind.
- Dücker fand unter den Knochen auch einen Stein, der von der Grösse her gut in eine Hand passte. Als Werkzeug benutzt, würde dieser Stein genau solche Schlagspuren hinterlassen, wie sie auf den gefundenen Knochen zu sehen sind.
c) Fossilienfunde des sogenannten «modernen Menschentypes» in Gesteinsschichten von einem Alter, in dem nach gegenwärtiger Evolutionstheorie höchstens Vorfahren der Prähominiden existieren dürften.
Beispiel:
In Galley Hill wurde in einer Erdschicht, die auf das mittlere Pleistozän datiert (vor 100 000 bis 300 000 Jahren), ein Skelett gefunden, das anatomisch dem modernen Menschentyp zugeordnet wurde.d) Fossilienfunde, welche der angenommen Entwicklung einer Art zur Nächsten widersprechen.
Beispiel:
Im Mesozoikum, das über hundert Millionen Jahre gedauert haben soll, waren die Amphibien der Erdfrühzeit ausgestorben. Nicht nur, dass dann - urplötzlich - die heute noch lebenden Arten der Frösche/Kröten und Salamander ohne jeglichen Hinweis auf Übergansformen auftraten. Nein, die Reptilien müssten nach der Theorie aus den Amphibien entstanden sein. Die bis heute gefundenen Fossilien der ersten Reptilien weisen allerdings auf ihr Auftreten zwanzig Millionen Jahre vor den frühestens Fossilienfunden von Amphibien hin. Rein von den Fossilienfunden her, wären also die Reptilien älter als die Amphibien.
Aus den Reptilien ihrerseits sollten sich die Säugetiere entwickelt haben. Wieso allerdings die in Frage kommende Reptilgruppe schon Jahrmillionen ausgestorben waren, bevor die ersten Säugetiere lebten, bleibt im Dunkeln. Fossilienfunde gibt es nicht, hier lebt nur die Theorie. Obwohl die Gruppe der Säugetiere unüberblickbar in ihrer Gestalt sind, wurde bis heute keine einzige fossile Übergangsform gefunden.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Insekten und Pflanzen. So wie die Insektenordnungen und Pflanzenabteilungen in ihrer heutigen Form vorgefunden werden, sind versteinerte Fossilien von ihnen zu finden. Hier scheint die Evolution aus unerklärlichen Grunden stillgestanden zu haben.
Unwahrscheinlich, und damit der darwinistischen Evolutionstheorie widersprechend, ist auch das zufällig gleichzeitige Auftreten wichtiger Teile der Nahrungskette. Denn nicht nur, dass sich rein zufällig ein Molekül zu einem intelligenten Lebewesen entwickelt, gleichzeitig entwickelt sich unabhängig von ihm, rein zufällig, die entsprechende Lebensgrundlage, die Lebensform, die als Nahrung dient. Die Theorie behauptet aber eine Entwicklung gemäss Variation und Selektion. Weshalb "Variation und Selektion" nicht verhindern, dass sich eine Lebensform einem anderen als Nahrungsmittel präsentiert, erklärt die Theorie nicht. Jede Lebensform hängt irgendwie von einer anderen ab. Die meisten Pflanzen waren von der gleichzeitigen Gegenwart der Insekten abhängig, die wiederum von anderen und die auch wieder von anderen usw.
Geht man aus diesen Gründen zur Annahme über, dass diese Abhängigkeiten erst im Laufe der Zeit entstanden sind, stellt sich das nächste Problem. Die Evolutionstheorie besagt, dass immer nur der Stärkere (Selektion) und Anpassungsfähigere (Variation) überlebt. es ergibt jedoch überhaupt keinen Sinn und widerspricht der eigenen Theorie, dass Pflanzen, die anfänglich von Insekten völlig unabhängig sind, sich von Insekten abhängig machen. Dies würde nur ihre eigene Überlebensfähigkeit gefährden, da solche Abhängigkeiten nicht stärken, sondern schwächen. Ganz besonders trifft dies auf Pflanzen zu, die ausschliesslich von einer einzigen ganz bestimmten Insektenart bestäubt werden können.
Bei näherem Hinsehen stellt man fest: Die Urknalltheorie, derzufolge sich aus unerklärlichen (zufälligen) Gründen eine unvorstellbare Explosion ereignet hat, aus der, entgegen jeder Erfahrung, aufgrund unerklärlicher (wieder zufälliger) Gesetzmässigkeiten, «Kosmos» anstatt «Chaos» entstanden ist, stützt sich auf andere Theorien, die lückenhaft sind oder sich bereits als korrekturbedürftig erwiesen haben.
Die Behauptung: Da wir in unserem praktischen Leben nur Materieverbindungen verschiedener Komplexität wahrnehmen können, kann man daraus schliessen, dass sich das Universum, ähnlich der Evolution des Lebens auf diesem Planeten, von gasförmigen Elementen zu immer komplexeren Materieverbindungen entwickelt hat. Es gibt naturwissenschaftlich betrachtet keinerlei Hinweise auf eine höhere Ursache der Entstehung von Leben oder der Entstehung dieses Universums, woraus die Schlussfolgerung gezogen werden darf: Leben entstand aus Materie. Ein wissenschaftlicher Grundsatz ist: Es gilt die Theorie, die alle oder doch möglichst viele Beobachtungen erklären kann, bzw. ihnen nicht widerspricht. Unter allen Theorien, die diese Forderung erfüllen, gilt diejenige, die am einfachsten ist. |
Gibt es denn Hinweise darauf, dass dieser Lebensfunke nicht lediglich ein Produkt blosser Materie ist? |
Die These, dass Leben aus toter Materie erschaffen würde, schliesst die Beobachtung von Reinkarnations- und Nah-Tod-Erlebnissen (NDE), sowie von ausserkörperlichen Wahrnehmungen aus. In allen drei Fällen besteht das Bewusstsein und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Wahrnehmung, und zwar ohne Abhängigkeit von Materie (dem Körper). Die von der Schulwissenschaft oft ignorierten Fakten dieser Erfahrungen und Wahrnehmungen legen unmissverständlich fest, dass Leben (Bewusstsein) über der Materie steht und und von ihr unabhängig existiert. Entsprechend liegt der Schluss nahe, dass Bewusstsein (Leben) die Materie erzeugt, und nicht umgekehrt. (Siehe dazu auch meinen NDE-FAQ.)
Durch die Aufschlüsselung der DNS und anderer «Informationsträger» kann bis heute keine Ursache für die Form des menschlichen Körpers (oder anderer Körper) gefunden werden. Man findet im gesamten Körper (Leber, Lunge, Herz, Hirn, Knochen usw.) immer die gleichen «Informationen». Die weibliche Eizelle und der männliche Same beinhalten (nach gegenwärtigen Erkenntnissen) nicht einmal den Hauch einer Information, die einen Hinweis auf die menschliche Form als auch auf die innere Struktur des Körpers ergäbe. Da die Wissenschaftler bis anhin nicht den geringsten Hinweis gefunden haben, warum sich der Körper mit allen seinen verschiedenen Organen zu seiner jeweiligen Form entwickelt, zielt die Forschung in immer subtilere Bereiche.
Es ist also eine Entwicklung vom subtilen Informationsträger bis hin zur groben äusseren Form erkennbar. Auch dies ist ein praktisches Indiz dafür, wie sich aus dem Feinen das Grobe entwickelt, und nicht umgekehrt.
Was gibt es für eine alternative Theorie zum Urknall? Wenn Leben von Leben kommt, weshalb gibt es dann eine materielle Schöpfung? |
Die Schöpfungstheorien sind die Alternative zum Urknall. Trotz grosser Unterschiede ist ihnen eines gemeinsam: Sie sehen die Grundlage für die Existenz dieses Universums in einer höheren, übergeordneten Wirklichkeit.
Die Theorie, einer der materiellen Welt entgegengesetzten Welt, findet auch im Prinzip der Dualität und Logik Unterstützung.
Es gibt für alles einen Gegenpol:
Wir machen hier die Erfahrung eines begrenzten, zeitweiligen, materiellen Universums, das sich schwerlich selbst Grund der Entstehung sein kann. Als Gegenpol dazu muss es ein unbegrenztes, ewiges, nichtmaterielles Universum geben. Da diese Universen in Bezug zueinander stehen, ist es eine logische Schlussfolgerung, die Ursache für das Bestehen eines begrenzten, zeitweiligen Universums, im unbegrenzten und ewigen Universum zu sehen. Denn im Ewigen ist das Zeitweilige, die Schöpfung mitbeinhaltet, im Unbegrenzten das Begrenzte usw.
Das materielle Universum steht in einer Abhängigkeitsbeziehung zum nichtmateriellen - sagen wir - spirituellen Kosmos. Wenn der spirituelle Kosmos die beständige Realität ist, ist die Vorstellung, Bewusstsein könnte von der zeitweilig manifestierten Materie abhängig sein, nicht haltbar. Es wäre dasselbe, wie wenn jemand behaupten würde, der Schwanz wedelt mit dem Hund.
Nicht die Materie entwickelt sich selbstständig zu komplexen Verbindungen und Formen, die später Bewusstsein erzeugen, sondern das bewusste Leben formt die Materie, um sie zweckbestimmt zu benutzen. Es sind also die Lebensfunken, deren Anwesenheit wir am Vorhandensein von Bewusstsein erkennen können, welche die Körperhüllen lebendig erscheinen lassen.
Wir selbst (die Lebensfunken oder Seelen) sind wesensgemäss Bewohner des spirituellen Universums.
Die Lebensfunken (Seelen), verhalten sich in natürlicher Verbundenheit als Objekte (zum Zentrum gehörend und sich darum bewegend) zum Höchsten Bewusstsein, Gott (das Subjekt, Zentrum allen Seins). In diesem Zusammenhang spricht man von Liebe. Liebe setzt voraus: Jemand, der bereit ist zu Lieben und den Gegenstand, auf den sich die Liebe richtet. Der Lebensfunke verliert seine Individualität im spirituellen Kosmos nicht, sondern lebt als reines Bewusstsein in liebevollem Austausch mit den anderen Lebensfunken und dem Höchsten Bewusstsein (Gott, der in den Veden Krischna, der Allanziehende, genannt wird). Das einzige was die Seele verlieren kann, ist die falsche Identifizierung mit den zeitweiligen Hüllen und die körper-fixierte Ich-Sucht, welche letztlich allen Lebewesen nur Schmerz bereitet.
Durch das Medium der Materie bietet Sri Krishna dem freien Willen jedes Atma (Seele) die Möglichkeit, sich selbst als Subjekt (Zentrum) zu empfinden und zu lieben. Das materielle Universum ist demnach ein Erfahrungsort, wo Seelen, die unabhängig sein wollen, selbstvergessen die von der spirituellen Ordnung unabhängigen, selbstzentrierten Wünsche ausleben können. Entsprechend den feinstofflichen Gesetzmässigkeiten von Aktion und Reaktion (Karma), müssen sie jedoch als Lernchance die Wirkungen der eigenen Handlungen entgegennehmen. So sind sie dem Kreislauf der Wiedergeburt (Reinkarnation) unterworfen, um einerseits die eigenen Wünsche zu befriedigen und andererseits die karmischen Folgen des eigenen vergangenen Tuns - in Form von Glück und Leid - zu ernten.
Wird diese Theorie konsequent durchdacht, besteht zwangsläufig eine Wechselbeziehung zwischen der nichtmateriellen, ewigen Seele und der zeitweilig manifestierten Materie, aus der die Körper, Planeten etc. geformt sind. Wie können wir jedoch die Seele (den Lebensfunken) wahrnehmen, da sie nicht aus materiellen (zeitweiligen) Stoffen besteht?
Unsere physischen Sinnesorgane (Augen, Ohren etc.) können nur physische Objekte wahrnehmen.
Niemand ist in der Lage, mit seinen Sinnen den Verstand eines anderen Menschen wahrzunehmen. Unsere Sinne sind nicht in der Lage den Verstand eines anderen zu beurteilen. Nur der eigene Verstand ist in der Lage, den Verstand eines anderen zu erkennen.
Genauso ist Intelligenz nur durch Intelligenz erkennbar. Trinkt jemand zuviel Alkohol, so dass seine Intelligenz auf ein tiefes Niveau reduziert wird, ist er bereits nicht mehr in der Lage, die Intelligenz eines anderen zu erkennen oder richtig zu beurteilen.
Der Lebensfunke (Atma) ist noch viel subtiler als die Intelligenz. Dementsprechend kann er niemals Gegenstand der unmittelbaren Beobachtung oder Wahrnehmung der materiellen Sinnesorgane, des Verstandes oder der Intelligenz sein. Im Gegenteil! Die Sinnesorgane (inkl. Körper), der Verstand und die Intelligenz werden von der Seele beobachtet und benutzt.
Obwohl also der direkte Beweis für die Existenz der Seele auf der materiellen Ebene unmöglich erscheint, ist doch das Bewusstsein, als Symptom derselben, ein indirekter Beweis für deren Existenz. Auch Reinkarnationserinnerungen oder Nah-Tod-Erlebnisse gestatten durch Indizien und Beobachtung den indirekten Nachweis der Seele.
Die Annahme einer höheren Ursache als Grundlage des materiellen Universums und damit verbunden die Annahme, dass die Ursache scheinbar bewusster Materie der Lebensfunke ist, überwindet die Probleme, die bei einem rein materialistischen Erklärungsversuch unweigerlich auftreten und steht trotzdem in Harmonie zu allen echten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Dieses Verständnis bietet zudem die Richtung an, welche die Frage nach dem Sinn der Existenz von Universum und Leben aufwirft.
Siehe auch:
- Kritik an der Evolutionstheorie
- Kritik am Kreationismus
- Archäologische Funde, welche die Evolutionstheorie widerlegen.
- Subjective Evolution of Consciousness, Svami B.R. Sridhar, Sri Chaitanya Sarasvat Math, Kolerganj, Nabadwip Dham, District Nadia, Bengal, India
- Reinkarnation, Ian Stevenson, ISBN 3-591-08019-5
- Das Licht von drüben, Dr. med. Raymond A. Moody, Buchclub Ex Libris Zürich 1991 (Siehe auch NDE-FAQ)
- Die tausend Leben deiner Seele, über die Readings von Edgar Cayce, ISBN 3-442-12107-8
- Der Mann mit den zwei Leben, Robert A. Monroe, ISBN 3-7157-0040-8
- Von Stufe zu Stufe, Hsg.: Gesellschaft für Geistforschung, Zürich, Heft 186 Rechtshilfe-Verlags-Gesellschaft, 8032 Zürich 7
- Die Naturwissenschschaften kennen keine Evolution, Experimentelle und theoretische Einwände gegen die Evolutionstheorie, A. E. Wilder Smith, ISBN 3-7965-0836-7
- Planender Geist gegen planlose Entwicklung, Genetische Programmierung als Alternative zu Darwins Evolutionslehre, A. E. Wilder Smith, ISBN 3-7965-0791-3
- Christentum und die ökologische Katastrophe, Max Thürkauf (Professor für physikalische Chemie, Uni Basel), ISBN 3-7794-1169-5
- Gott und die Götter - Der multidimensionale Kosmos, Armin Risi (mit einem Vorwort von Johannes von Buttlar), ISBN 3-906347-30-3